Mehr Wald für mehr Klimaschutz - Lebensraum, Wirtschaftsfaktor, CO²-Speicher

Bei der jüngsten Weltklimakonferenz in Madrid spielte die Bedeutung des Waldes als globaler CO2-Speicher eine wichtige Rolle, richteten sich doch die Augen der Weltöffentlichkeit vor allem auf die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien unter dem populistischen Präsidenten Bolsonaro. Aber auch in Indonesien, in weiten Teilen Zentralafrikas und vielen weiteren Ländern der Erde sind die Wälder nachhaltig bedroht durch Abholzung, Brandrodung, Erosion und Vergiftung der Böden.

Das politische Konzept "Weltweit mehr Wald für den Klimaschutz" will dem entgegenwirken und hat zum Ziel, ca. 350 Millionen Hektar Wald aufzuforsten, um im Wettlauf gegen den rasanten Klimawandel Zeit zu gewinnen und die fossilen Brennstoffe bei der Energieproduktion zu ersetzen.

Mit der großflächigen Wiederaufforstung können ganze Landstriche in fruchtbaren Boden verwandelt werden und so für Mensch, Tier- und Pflanzenwelt wieder nutzbar gemacht werden. Zudem entnehmen wachsende Bäume der Atmosphäre besonders viel CO2 und wirken so dem Klimawandel entgegen.

Nur wenn es uns gelingt, die Bedürfnisse der Menschen mit den Zielen von Umwelt- und Klimaschutz in Einklang zu bringen und die lokale Bevölkerung davon profitiert, kann nachhaltige Wiederaufforstung gelingen. Mit dieser Veranstaltung wollen wir zur Diskussion über die Rolle des Ökosystems Wald anregen.

Ansprechpartner: Jochen Merkle, E-Mail: jochen.merkle@freiheit.org
Weitere Informationen: https://shop.freiheit.org/#!/V...

Details

Veranstaltungsort
  • Design Offices Stuttgart Eberhardhöfe
  • Eberhardstraße 65
  • 70173 Stuttgart
Datum Mittwoch, 19. Februar 2020 von 19:30 - 21:00 Uhr
Dauer 1h 30m
Referenten
  • Dr. Christoph Hoffmann MdB, Johannes Schwegler, Geschäftsführer Fairventures Worldwide gGmbH
Veranstalter Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Landesbüro Baden-Württemberg